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Währung/Geld

Wir haben Heute 32 Grad und der lustigste Wetterbericht der Welt, hat für die nächsten Tage eine Temperaturschwankung von einem Grad angegeben. Seit fast einem Monat, verfolge ich den nun und die Varianz betrug gerade mal 2 Grad.

Mir geht es gut! War im Acuario Nacional und am Plaza de la Revolucion gewesen. Ansonsten merke ich, wie mir die Zeit davon rennt.

Irina - wurde das Essen zufällig nach Kuba exportiert?

Es freut mich sehr, dass wieder einmal viele Leute meine Berichte lesen!

Das Thema: Währung/Geld: Doppelt hält besser! Eines der wohl interessantesten Themen für einen VWL-Studenten. Es existieren in Kuba zwei gleichzeitig akzeptierte Währungen mit mehr oder wenig festen Wechselkursen. Eine ist eine Devisenwährung namens CUC, die zu einem Kurs von ca. 1 zu 24 in Moneda Nacional getauscht werden kann. Diese MN auch Peso Cubano genannt, ist die eigentliche Währung des Landes, aber der CUC, als Währung für alle Ausländer, wird überall akzeptiert und sehr gern genommen. Richtig interessant ist aber, dass es in Havanna Stadtviertel gibt, in denen man ausschließlich in CUC bezahlen kann. Das sind meist die Gebiete nahe der Küste, wo viele Touristen sind (dazu mehr im Thema: Preise)

3.10.06 18:59


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Ganz kurz!

Hallo,

ich habe leider absolut keine Zeit, deswegen Heute kein Thema!

Das Wochenende war toll! Wir haben wieder einmal das Leben gefeiert!

Ich melde mich nach dem morgigen Feiertag wieder ausfuehrlicher und dann gibt es auch wieder Fotos.

Thomas

9.10.06 22:31


Gestern war Feiertag

Wir waren diesmal am Strand!

Montag war ich erstmals bei einer Feier der Afrikaner im Beca 600 gewesen. Die lassen es auch ordentlich krachen und haben wieder eigene komplizierte Tanzschritte.

 Ansonsten, vergehen die Tage immer viel zu schnell, dass Wetter ist noch immer sehr schön (über 30 Grad am Tage), obwohl es häufiger und oft sehr stark regnet.

Ganz wichtig! Ich möchte meinem Kumpel Sandro, auf diesem Wege, nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag wünschen!

Thema: Studenten in der Cujae: Alle sind willkommen und fast alle sind da! Die Europaer, weil sie Devisen bringen und die Afrikaner, weil es Freundesländer sind. Es gibt hier ausgesprochen wenig Europaer oder Nordamerikaner. Dafür sind sehr viele Süd- und Mittelamerikaner hier und extrem viele Afrikaner. Diese kommen aus den verschiedensten Ländern. Die meisten müssen nichts bezahlen (weder für das Studium, noch für die Unterkunft) und bekommen zum Teil noch Unterstützung. Es gibt noch einige Deutsche hier, doch festzuhalten bleibt, dass ich etwas Besonderes bin!

11.10.06 22:36


Frust

Heute wieder nur ein ganz kurzer Bericht! Ich habe wieder einmal Stress und ich muss dazu sagen, dass dieser unnötig ist. Doch wenn man fast einen ganzen Tag benötigt, um die Rechnung für seine Unterkunft zu bezahlen, weil ständig die Preise verändert werden, alle etwas, aber niemand wirklich was entscheiden kann und man ständig den Eindruck hat, dass man betrogen wird und dies auch noch auf offiziel genehmigten (wenn nicht sogar gefördertem)Wege - da lob ich mir doch Südamerika, dort wurde man wenigsten ordentlich (regelkonform) beschi..., beim Handeln - dann schlaucht das ganz schön und man fängt an, sich zu fragen, warum ein Austauschstudent noch im Büro sitzt und arbeitet, wenn alle anderen schon nach Hause gegangen sind!

Entschuldigt Leute - ich bin zur Zeit ein wenig gefrustet, aber das geht wieder vorbei!

Irina und Fred - ich wünsche euch einen erfolgreichen Neustart!!! 

17.10.06 00:32


Ich habe es geschafft!

In der Cujae existiert eine eigene Fußballliga, in der Mannschaften der verschiedenen Länder, vertreten durch ihre jeweiligen Austauschstudenten gegeneinander antreten. Natürlich gibt es auch ein Team Cuba. Durch meine gelegentlichen Auftritte bei vorsaisonalen-Trainingsspielen habe ich es geschafft  und  wurde von Arequipa (Peru) eingekauft. Nun finden jedes Wochenende Spiele statt. Ich bin der einzige und wohl auch der erste Deutsche-Spieler, der hier aufläuft. Unser erstes Spiel ging 1:1 aus.

Das Thema: Sport in der Cujae: Sporterfolge bedeuten Prestige! Sport ist für die meisten die Freizeitbeschäftigung Nummer 1. Die Kinder spielen auf der Straße vorallem den Volkssport Baseball. Da man nur ein Schläger (ein Stück Holz) und einen Ball (oder ähnliches) braucht. Sie sitzen nicht vor dem Computer. Mag daran liegen, dass es kaum Computer gibt! In der Cujae ist Sport ein Pflichtfach und die körperliche Betätigung ist zum Teil richtig hart. Ob Basketball, Volleyball oder das Fitnessstudio, alle Muskelgruppen werden gefördert! Vielleicht gibt es deshalb unter den Jugendlichen kaum Übergewichtige?!

 

18.10.06 21:09


Wohnen in Havanna

Bin beim Arzt gewesen, da ich von allen Seiten genötigt wurde. Habe eine Grippe und jetzt auch Medikamente, für die ich nichts bezahlen musste! Erstaunlicherweise dauerte das alles gerade mal 5 Minuten. Also wie in Deutschland, nur das ich dort vorher immer 3 Stunden im Wartezimmer sitze!

Falk - bitte entschuldige, aber ich wusste auf Jana ist verlass!

Susi - ich werde deinen Rat befolgen, vielen Dank. Ich wohne mit im Unigelände der Cujae. Das ist Richtung Flughafen (Jose Marti).

Das Thema: Wohnen in Havanna: Das Leben spielt sich auf der Straße ab! Wozu braucht man also besonders schöne Wohnungen. Das ist wahrscheinlich nicht der wahre Grund dafür, dass die meisten Wohnungen sehr sperrlich eingerichtet sind. Die Menschen stellen sich in die steinfussboden Wohnungen, was sie gerade bekommen können und da es wirklich nicht viel gibt, steht alte rote Ledercouch neben kaputten mintgrünen Campingstuhl, obendrüber hängt die Wäsche an einem alten Telefonkabel, festgemacht am defekten Flügel des Ventilators. Das alles wirkt auf den ersten Blick echt erschreckend, doch um so länger man da sitzt und um so gemütlicher es wird, um so mehr fängt es an einen wohnlichen Eindruck zu machen und eigentlich ist es auch egal wo man sitzt, es zählt doch nur, mit wem man da sitzt! Oder?! Die Türen stehen immer offen und du kannst den Menschen von der Straße aus ins Wohnzimmer schauen, wo entweder der Fernseher, mit den zwei staatlichen Programmen oder ein aus ex-sowjet Beständen wieder in gang gebrachtes Radio läuft und die schönen Salsa oder Regueton Rhythmen erklingen. Die Wohnungen hier in Havanna haben einfach einen ganz eigenen Stil!

18.10.06 21:23


Da war der Strom weg!

Alles Gute wünsche ich nachträglich meiner Omi.

Entschuldigt bitte, dass ich mich lange nicht gemeldet habe. Erst war da das Wochenende und dann der ganztägige Stromausfall in Havanna.

Am Wochenende bin ich an der Playa del Este gewesen. Ein richtig schöner Sandstrand. Außerdem haben wir nun 4 Punkte. Sieg im zweiten Spiel (1:0). Den Aleman (so werde ich immer gerufen und genannt) haben sie diesmal ordentlich gefoult - werde über meine Profikarriere nochmal nachdenken.

Ansonsten habe ich ordentlich zu tun. Arbeite gemeinsam mit Tassilo, einem anderen Deutschen, in einem neuen Projekt über die Integrationsmöglichkeiten einer Cadena de Suministro (Supply Chain - Versorgungskette) in kubanischen Unternehmen. Ist wirklich interessant, aber wir stoßen häufig auch auf unverständliche Sachverhalte. 

25.10.06 00:03





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